Mit unseren Kräutern und dem Wissen der indischen Heiligen für ein vitales Berlin.
Warum denn dieser Mischmasch? Könnte man meinen...
Genügt nicht ein Heilsystem? Haben die Inder nicht genauso gute oder bessere Kräuter? Oder auf der anderen Seite, haben wir denn keine Heiligen?
Westliche Kräutertherapie
„Unsere“ Heilkräuter wachsen weitgehenst am „Bahndamm Seite Nord“ oder auf anderen Schuttplätzen. Man nennt sie im Volksmund „Unkräuter“. Hört sich nicht so idylisch an wie Heilkräuter aus dem Himalaya, oder? Aber sie haben genau die potente Kraft, derer wir für unsere innerlichen Schuttplätze bedürfen. Sie wachsen auf dem Boden aus dem wir stammen, müssen mit dem Klima zurechtkommen, mit dem wir täglich in Resonanz stehen. Sie unterliegen ebenso dem Rhythmus der Jahreszeiten unserer Breitengrade wie wir. Kurz gesagt wir haben all die Heilpflanzen, derer wir bedürfen.
Ist es also Unfug einen indischen, chineschen oder tibetischen Arzt zu konsultieren und die importierten Kräuter einzunehmen? Nein, das wäre zu einseitig gedacht. Natürlich können die Kräuter aus Asien hervorragende Dienste erweisen, wenn sie gekonnt eingesetzt werden. Im Allgemeinen sind unsere Heilkräuter jedoch viel passender und somit verträglicher für uns. (Eine Ausnahme sind für mich die Kräuterrezepte aus der Ayushakti Klinik (siehe Ayurvedische Anwendungen), die ich in meinen Praktikas kennengelernt habe. Ich konnte täglich die Erfolge sehen und im Vergleich zu den meisten Kräuterkompositionen in Asien wirken sie sehr sanft).
Klingt nicht das liebliche Lied vom langen, kraftvollen Leben in den Ohren vieler, wenn die Rede von der sagenumwogenen Ginsengwurzel ist? Wer vernimmt denn schon solches, wenn die Rede vom gewöhnlichen Efeu ist? Dieser ist jedoch die westliche Entsprechung zum Ginseng, stammt aus der gleichen Pflanzenfamilie und hat mindestens genauso starkes Heilpotential wie der Ginseng. Jener lässt sich aber, genau wie einige andere Pflanzen aus fernen Ländern, deutlich besser vermarkten. Übringens sind unsere Kräuter nicht nur passender, sondern auch um einiges preiswerter.
